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Druckluftnagler Test: Kaufberatung und Informationen für Druckluftnagler

Ein Druckluftnagler muss viel aushalten und daher auch eine gewisse Qualität besitzen, aus diesem Grund haben wir uns in unserem Druckluftnagler Test die vier besten davon angeschaut.Haben Sie sich schon einmal beim Nageln auf den Finger gehauen? Mit einem Druckluftnagler gehört das der Vergangenheit an, denn mit diesem lassen sich Nägel in Bruchteilen von Sekunden dort platzieren wo man sie haben möchte. Ohne Hammer – und ohne Schrauber. Die damit einhergehende Zeitersparnis ist immens und damit das wohl beste Argument für einen Druckluftnagler. Es gibt jedoch noch viele weitere Eigenschaften eines Druckluftnaglers, welche man nach kürzester Zeit nicht mehr missen möchte. Welche das sind, das erfahren Sie in diesem Ratgeber. Darüber hinaus haben wir uns in unserem Druckluftnagler Test die 4 derzeit besten auf dem Markt erhältlichen Druckluftnagler angesehen und auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse unseres Druckluftnagler Tests sehen Sie in der nachfolgenden Vergleichstabelle.


Unsere Druckluftnagler Testsieger – Welcher ist der beste Druckluftnagler?

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Makita AF505 Druckluftnagler Unsere Empfehlung Einhell DTA 25/2 Druckluftnagler Mannesmann M15350 Druckluftnagler Güde 40220 Druckluftnagler
Modell Makita AF505Einhell DTA 25/2Mannesmann M15350Güde 40220
Preis

90,87 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

46,87 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

39,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

32,72 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Größe26 x 6,4 x 23,8 cm28 x 27,5 x 7 cm26,5 x 27 x 6,5 cmkeine Angabe
Gewicht1,4 kg1,8 kg2,0 kg2,9 kg
Maximaler Arbeitsdruck4,0 - 8,0 bar8,3 bar4,0 - 8,0 bar6 bar
Magazinkapazität100 Nägel100 Nägel100 Nägel100 Nägel
Nagellänge15 - 50 mm10 - 50 mm15 - 50 mm25 - 40 mm
Nägel im Lieferumfangnicht vorhanden1000 Nägel500 Nägel3500 Nägel
Preis

90,87 €

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Platz 1 im Druckluftnagler Test: Der Makita AF505

Platz 1 und somit Testsieger in unserem Druckluftnagler Test ist der AF505 von Makita. Er hat uns sowohl von seiner Verarbeitungsqualität und Wertigkeit, also auch insbesondere wegen seinem besonders niedrigen Gewicht überzeugt. Makita will eben nicht nur Premium sein, Makita ist Premium – und das merkt man auch.

Der Druckluftnagler liegt gut in der Hand und ist im Vergleich zu den anderen Geräten in unserem Druckluftnagler Test auch der mit Abstand leichteste. Zum Vergleich: Der Güde 40220 ist mit 2,9kg doppelt so schwer! Das merkt man, vor allem wenn man längere Zeit mit dem Druckluftnagler arbeitet – hier sollte man also nicht am falschen Ende sparen.

Mit dem Makita AF505 lassen sich Nägel mit einer Länge von 15 bis 50 Millimetern schießen, 100 Stück davon passen in das Magazin. Im Lieferumfang sind keine Nägel enthalten. Der maximale Arbeitsdruck liegt bei 4,0 bis 8,0 bar.


Platz 2 im Druckluftnagler Test: Der Einhell DTA 25/2

Wer besonders kurze Nägel schießen möchte, für den ist der DTA 25/2 von Einhell die beste Wahl unter den Druckluftnaglern, denn mit ihm lassen sich Nägel mit einer Mindestlänge von 10 Millimetern schießen – das sind 5 Millimeter mehr als beim Makita AF505, dem Testsieger in unserem Druckluftnagler Test.

Dafür wiegt er auch 400 Gramm und damit rund 30 Prozent mehr. Das klingt eventuell erst einmal nicht viel, wenn man sich aber mal vor Augen führt wie lange man das Gerät im Normalfall in der Hand hält, ist dieser Punkt doch nicht ganz zu vernachlässigen.

Die Magazinkapazität ist mit maximal 100 Nägeln genausogroß wie die aller Druckluftnagler in unserem Testbericht und somit Standard, der maximale Arbeitsdruck liegt bei 8,3 bar. Im Lieferumfang sind ganze 1000 Nägel vorhanden, das sollte man beim Preisvergleich berücksichtigen.


Platz 3 im Druckluftnagler Test: Der Mannesmann M15350

Der Mannesmann M15350 überzeugt in unserem Druckluftnagler Test vor allem durch sein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir würden zwar niemandem empfehlen, dieses Kriterium als das wichtigste bei der Kaufentscheidung heranzuziehen, doch wer etwa für den privaten und seltenen Gebrauch einen Druckluftnagler sucht, der kann mit dem der Brüder Mannesmann sicherlich auch nichts falsch machen.

Der M15350 wiegt mit etwa zwei Kilogramm ca. 600 Gramm mehr als unser Testsieger von Makita, das ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer und muss auch gestemmt werden. Wer also tatsächlich vor hat, längere Zeit mit dem Druckluftnagler zu arbeiten, sollte sich tatsächlich überlegen ob er das auf Dauer tragen will.

Die Nägel, die sich mit dem Mannesmann M15350 Druckluftnagler schießen lassen, müssen mindestens 15 Millimeter und maximal 50 Millimeter lang sein, außerdem muss ein maximaler Arbeitsdruck von 4,0 bis 8,0 bar vorhanden sein. Im Lieferumfang sind bei dem ohnehin bereits sehr niedrigen Preis noch ganze 500 Nägel vorhanden.


Platz 4 im Druckluftnagler Test: Der Güde 40220

Beim 40220 Druckluftnagler hat Güde ein Gesamtpaket inklusive sämtlicher unterschiedlicher Nägel im Lieferumfang geschnürt, welches für die allermeisten Hobbyhandwerker eine Weile reichen sollte. Auch das Gerät selbst ist wertig verarbeitet, ist aber leider viel zu schwer als dass man sagen könnte dass es gut in der Hand liegt.

Ganze 2900 Gramm, das ist mehr als das doppelte Gewicht vom Makita AF505, dem Testsieger in unserem Druckluftnagler Test. Wer häufiger mit dem Druckluftnagler arbeiten möchte, der sollte sich das also noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen oder zum M15350 der Brüder Mannesmann greifen, wenn er auf den Lieferumfang verzichten kann. Dieser ist mit 2000 Gramm rund ein Kilogramm leichter.

Wir haben es bereits eingangs erwähnt, der Lieferumfang des Güde 40220 ist außerordentlich in unserem Druckluftnagler Test. Darin sind enthalten:

  • 500 Klammern mit 19 Millimetern
  • 500 Klammern mit 32 Millimetern
  • 500 Klammern mit 38 Millimetern
  • 1000 Stifte mit 25 Millimetern
  • 1000 Stifte mit 40 Millimetern

Damit sollte man für alle Eventualitäten gewappnet sein. Doch so verlockend das klingen mag, wir können nur noch einmal sagen dass der Lieferumfang und auch der Preis eines Druckluftnaglers nicht das alleinig ausschlaggebende sein sollte – und 2,9 Kilogramm sind eben schon eine ganz schöne Hausnummer.

Der maximale Arbeitsdruck des 40220 von Güde liegt bei 6 bar und auch die Nagellänge ist sehr begrenzt. Die Nägel müssen mindestens 25 und maximal 40 Millimeter lang sein.


Der Druckluftnagler als hocheffizientes Hilfsmittel

Bei einem Druckluftnagler handelt es sich um ein einfaches, aber dennoch oder gerade deswegen hocheffizientes Hilfsmittel zum Einschlagen bzw. Einschießen von Nägeln. Wenn ein schnelles und fortschrittliches Arbeiten vonnöten ist so ist der Druckluftnagler das ideale Gerät um seine Arbeit rasch und gut zum Abschluss zu bringen.

Im Holzhandwerk tituliert man den Druckluftnagler auch gern als Nagelpistole. In holzverarbeitenden Betrieben werden oft sehr viele Nägel verarbeitet was besonders im Innenausbau und bei Renovierungsarbeiten der Fall ist. Hier ist ein Druckluftnagler natürlich ideal.


Die vielfältige Einsetzbarkeit eines Druckluftnaglers

Die Nagelpistole ist praktisch einsetzbar. So können zum Beispiel Balken bei der Anbringung von Paneelen und Sockelleisten problemlos benutzt werden. Es können so auch Paletten und Kisten viel effizienter und schneller gefertigt werden. Dadurch lassen sich Holzbretter und Kanthölzer mit vielen Nägeln rasch verbinden. Allerdings ist für die Arbeiten mit einer Nagelpistole viel komprimierte Luft, die durch einen leistungsstarken Kompressor erzeugt wird, notwendig. Das ist auch der Grund warum die Form dieser Nagler in der Regel stationär eingesetzt wird.

Diese arbeiten dann besonders kostensparend wenn die Mobilität kein Problem darstellt. Kauft man einen Druckluftnagler müssen unbedingt auf einen ausreichenden Luftdruck und einen sparsamen Luftverbrauch geachtet werden. Man achte daher beim Kauf auch darauf, dass dieser in einem entsprechenden Druckluftnagler Test auf Herz und Nieren geprüft wurde. So wird auch Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Was die Magazinkapazität angeht, so sollte das Gerät umfangreich ausgestattet sein und über möglichst weitreichende, weitere Einsatzmöglichkeiten verfügen. Wichtig ist auch in welcher Art und Weise das notwendige Magazin eingelegt wird.


Coil- und Streifennagler

Man unterscheidet zwischen Coil- und Streifennaglern. Streifennagler besitzen längliche Streifen die aus vielen gebundenen Nagelreihen bestehen wie man es vergleichsweise von den Munitionsgurten der Bundeswehr, bezogen auf die Munition her, kennt. Bei der Unterscheidung dieser Naglertypen werden marktgleich ebenso Druckluftnagler Tests durchgeführt, auf die Sie vor dem Kauf auch achten sollten damit Sie später möglichst lange Freude am Gerät haben und sicher arbeiten können.

Die Nagelreihen werden von der Unterseite des Streifens in das Magazin des Nagelgerätes eingeführt. Beim Coilnagler braucht man dagegen ein rundliches Magazin. Dieses besteht in der Regel aus einer aufgewickelten Rolle oder auch Spule – das ist abhängig von dem Gerätetyp. Ein aufgewickelter Bund hat meist einen draht- oder kunststoffgebundenen Nagelgurt.


Die Sicherheit mit einem Druckluftnagler

Zunächst sollte man sich nach der Anschaffung eines Druckluftnaglers ein wenig mit der fachgerechten Handhabung auseinandersetzen.

Jeder Druckluftnagler besitzt eine sogenannte Auslösesicherung um das unbeabsichtigte „Abfeuern“ von Nagelmagazinen zu verhindern. Wird das Gerät über eine längere Zeit nicht benutzt ist ein kälteisolierter Handgriff schon sehr wichtig! Hierdurch wird sichergestellt, dass bei längerem Gebrauch der Pistole keine höheren Temperaturen an die Hände gelangen können.

Nicht weniger erwähnenswert ist auch die Geräuschdämpfung, denn auch das Gehör soll ja beim Einsatz geschont werden. Des Weiteren ist auch die Nutzung von Ohrschützern bei anfallenden Arbeiten hilfreich. Hier kann dann das Druckluftnagler Testergebnis der einzelnen Gerätetypen schon einen hohen Stellenwert haben.

Bei materialgenauen Arbeiten ist es ohnehin von großem Vorteil wenn tiefenregulierende Arbeitsprozesse anfallen. Das wird dann durch Drehregler unterstützt. Die Einschlagtiefe der Nägel lässt sich sehr genau einstellen. Ein richtiger Profi achtet beim Drucknagelgerät auf einen umstellbaren Abzug am Gerät. Dadurch lässt sich dann eine Einzel- oder Kontaktauslösung einstellen.

Außerdem besitzt ein guter Druckluftnagler auch immer eine vorteilhafte Bauform, auf die wir in unserem Druckluftnagler Test geachtet haben. Daher weisen die meisten Geräte ein geringeres Gewicht als 1 Kilogramm auf. Die Druckluftnagelpistole liegt somit vorteilhaft in der Hand. Ein gutes Gerät besitzt zudem einen Überhitzungsschutz.


Ein guter Kompressor ist für den Druckluftnagler unabdingbar

Bei allen Arbeitsprozessen wird ein belastbarer Kompressor gebraucht, der schnell den benötigen Betriebsdruck liefern kann. Außerdem wirkt ein guter Kompressor auch einer überhöhten Geräuschentwicklung entgegen und der Luftstrom bleibt gleichmäßiger kühlbar. Dadurch werden Hitzeentwicklungen vorgebeugt.

Viele sind beim Einsatz des Naglers in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt, weil die Länge des Druckluftschlauchs zu wünschen übrig lässt. Daher sollte man beim Kauf auch darauf achten, dass der Druckluftschlauch eher zu lang als zu kurz ausfällt bzw. diesen gegebenenfalls auch verlängern.